Montag, 23. November 2015

Leise kommt der Winter näher...

Nun haben wir hier im Rheinland in den letzten Tagen auch zum ersten Mal den ganz Tag lang Temperaturen im einstelligen Bereich gehabt. Wow! Ich mag es, wenn die Temperatur zur Jahreszeit und Tageslänge passt. Diese knapp 20°C warmen Novembertage haben mich richtig fertig gemacht. Aber nun ist es mit Wollsocken in den Schuhen nicht mehr zu warm, vielleicht kann ich auch bald meine neuen Winterhalbstiefel täglich anziehen... Auch der Wollmantel wurde aus dem Keller geholt.

Doch stop, bevor ich richtig in diesen Blogpost eintauche, möchte ich, ganz kurz, ein wenig feiern. Ich habe vergangene Woche meine Ausbildung zur Erzieherin mit sehr gutem Erfolg abgeschlossen. Eine große Erleichterung, dass ich diesen Punkt endlich "abgehakt" habe.

Ok. Jetzt kann es weiter gehen.

Ein bisschen traurig stimmt es mich schon, dass der Herbst (wie jede andere Jahreszeit) so schnell vorbei ist und in die Weihnachtszeit über geht. Kaum haben die Blätter sich bunt gefärbt, singt man schon wieder Martins- und dann Adventslieder. Ich liebe den Advent... Aber wir hatten doch so schön für den Herbst gebastelt.

Zum einen waren da Blätter, die aus mit Aquarell- und Wachsmalfarben bemaltem Papier gefaltet wurden. Hierbei haben wir normales Kopierpapier statt Aquarellpapier (auf dem die Farben aber natürlich noch viel schöner zur Geltung gekommen wären) benutzt. Es lässt sich einfach wesentlich besser falten.



Gefaltet und geschnitten haben wir nach folgender Anleitung: KLICK. Aufgehängt habe ich sie an einer Schnur im Flur, so dass wir dort den Herbst über eine farbenfrohe Girlande hatten.

In der Küche hingen am Fenster lustige Äpfelchen. Die Schablone gab's hier.


Nun weicht das aber nach und nach der Adventsdekoration. Ein paar Tage dürfen die Blätter und Äpfel aber noch hängen bleiben, denn wir beginnen mit dem Schmücken immer im Wohnzimmer. Hier wurde als erstes der große Bascetta-Stern, den ich vor einiger Zeit aus Goldpapier gefaltet habe, aufgehängt.


Außerdem wurde der Hutschenreuther-Christbaumschmuck, den ich mit Schwiegermutters Hilfe seit Jaaaaaahren sammle, an der Gardienenschiene vor der Fensterfront im Wohnzimmer aufgehangen.


Das sieht immer arg edel und festlich aus und es ist jedes Jahr ein Highlight, die nächste Kugel (oder Glocke, Stiefel, Stern oder Zapfen) an Weihnachten auszupacken und die tollen Motive zu bestaunen.

Dank meiner mit großer Konsequenz weiter verschleppten Sehnenscheidenentzündung (trotz Ultraschallbehandlung...) werden mir auch weiterhin keine großen Sprünge in Sachen Stricken möglich sein. Doch so ganz kann ich es nicht lassen und so entstehen so nebenbei das ein oder andere Paar Socken.


Da meine Tochter nun langsam in meinen Schuhgrößenbereich kommt, muss ich meinen Sockenvorrat drastisch aufstocken. Sie liebt es mittlerweile die Socken auch im Alltag in den Schuhen zu tragen. Vorher war ihr das zu warm, weshalb sie nur Bettsocken brauchte. Mein Sohn ist ein kleiner Schwitzi, der braucht deshalb leider keine Stricksocken. Dieses Jahr bestricke ich meinen Schwiegervater zum ersten Mal mit Socken. Er liebt gestrickte Socken und seine bisherige Sockenstrickerin kann leider nicht mehr stricken. Nun ja... Größe 46 in "Männerfarben"..... Aber es weihnachtet, gell.

Kommentare:

  1. Schuhgröße 46 - mein Mitleid ist dir sicher :D.
    Alle Schaltjahr zu Weihnachten bekommt mein Papa welche, ebenfalls Schuhgröße 46. Seine Bitte dabei "...keine Clownsocken!". Es ist eine so zähe Angelegenheit.

    Liebe Grüße,
    Helena

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  2. Lange Nichts von dir gelesen - aber bei deinem Schul-Endspurt sehr verständlich. Herzlichen Glückwunsch auch hier noch mal zur bestandenen Prüfung!
    Eure Basteleien sind wieder mal zauberhaft - die Blättergirlande gefällt mir besonders.
    Lg,
    Sonja

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