Freitag, 2. Oktober 2015

Aus Töchterleins Bücherregal...

Meine Tochter ist mittlerweile in der dritten Klasse und seit ihrem ersten Schultag eine begeisterte Leserin. Natürlich gibt es Aufs und Abs, nicht jeder Tag ist ein Lesetag. Aber die meisten Tage sind Lesetage. In den Sommerferien sind auch die Nächte Lesenächte. Da wacht sie regelmäßig gegen 2 Uhr auf und liest das ein oder andere Stündchen. Sie meint, mitten in der Nacht hätte sie einfach am meisten Ruhe vor dem kleinen Terror-Bruder. Außerhalb der Ferien ist die Schule zum Glück anstrengend genug, weshalb sie da (meist) durch schläft.

Lesehungrige wissen: Die beste Quelle für guten Lesestoff ist die Bücherei. Schon im Kindergarten hatten die Kinder in unserer mini Dorf-Bücherei den "bibfit"-Führerschein gemacht und meine Tochter war da schon ohne Lesekenntnisse häufiger Gast. Nun verbringt sie jeden Sonntagvormittag in der Bücherei. Da darf sie natürlich frei wählen, was sie lesen möchte. Nicht immer kommt dabei nur "pädagogisch wertvolles" in die Büchertasche. Aber: Lesen ist Lesen. Und da macht Übung nun mal den Meister. Das ganze funktioniert am besten mittels intrinsischer Motivation. So war mit das erste, das sie las, die Reihe "Gregs Tagebuch". Nun ja. Sie hatte Freude beim Lesen, so what. Andere gruselige Auswüchse waren zum Beispiel die Bücher der Reihe "Die fabelhaften Zauberfeen" von Daisy Meadows. Brrrr. Aber dem Kind gefällts. Die viel gelobte Reihe das "magische Baumhaus" fand bei ihr hingegen keinen Anklang.

Jedoch fanden sich auch echte Schätzchen unter den Bücherei-Büchern. Hier ganz vorne mit dabei ein Buch, mit dem auch ich meine ersten Leseschritte getan habe: "Loretta und die kleine Fee" von Gerda Marie Scheidl. Wer eine Erstklässlerin daheim hat, sollte die Chance nicht verstreichen lassen, wenn einem das Buch antiquarisch über die Füße läuft.

Natürlich haben wir mittlerweile auch eine eigene kleine Bibliothek an Kinderromanen daheim. Und diese wächst stetig. Ein Kanal, über den neue Bücher in ihr Bücherregal kommen, ist die Vertriebs-Zeitschrift "Gänsefüßchen", die einmal im Quartal in der Schule verteilt wird. Nun, ich bin mir über Hintergründe und Intention dieser Art von Werbung im Klaren, aber das Kind hat Freude am Stöbern und Auswählen. Also darf sie sich hier und da ein Buch aussuchen. Manchmal auch ein Bücherpaket... So sind gefühlte Quadrillionen Hexe-Lilli-Bücher in unser Büchrregal eingezogen.


Aber es gibt auch richtige Schätzchen in ihrem Bücherregal.

Die Pferdebücher von Krista Ruepp sind anders als Silberschweif und Co. echte kleine Schätze im Bücherregal. Noch dazu sind sie zauberhaft von Ulrike Heyne illustriert.


Die Illustrationen von Eva Schöffmann-Davidov mögen wir beide ebenfalls sehr gern. Sie hat beispielsweise "I love you, Victoria Andersson" von Maja Hjertzell illustriert, das Tochter sehr begeistert hat. Ebenfalls ist die sehr schöne "Liliane Susewind"-Reihe von ihr illustriert worden.


Es gibt aber auch Bücher, die sind einfach nur schön... "So riecht Glück" von David Cirici und "Ein Pferd namens Milchmann" (ich hätte beinahe Beethoven geschrieben... Jaja, Kind der '90er...) von Hilke Rosenboom.


Wenn man eine eigene Bibliothek im Kinderzimmer besitzt, darf natürlich eines nicht fehlen: Exlibris. In meiner Kindheit hatte ich "nur" einen Adressstempel. Mittlerweile bekommt man schöne, personalisierte Motivstempel für wenig Geld.



Den meiner Tochter habe ich auf Dawanda gefunden.

Ich berichte, was es hier weiterhin bei Tochter zu Lesen gibt.

Kommentare:

  1. Eine kleine Leseratte, wie schöööön! Bin ich auch - und der Wurzelbub fängt auch schon an *freu* Der Stempel gefällt mir auch sehr gut!

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    1. Oh das ist sie! Liegt wohl in der Familie... Heute schläft sie unten bei Oma. Eben kam sie nochmal schnell hoch, um ihr neues Buch (Eulenzauber irgendwas) zu holen. Denn ohne kann sie nicht einschlafen ♡

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